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SITECH: Mit bequemen Sitzen kommt man weit

Rollout der SAP-Systeme von Polkowice in die neue Fabrik in Września

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Im August 2016 hat die Firma SITECH, die Teil der Volkswagen AG ist, in der Nähe von Września (Woiwodschaft Großpolen) das dritte Produktionswerk in Polen, nach Polkowice und Głogów, eröffnet. Die SNP hat das Rollout der SAP-Systeme aus dem Werk in Polkowice in die neue Firmenniederlassung unterstützt.

Das Werk in Września ist das erste Werk in Polen, in welchem komplette Sitze für die Volkswagen Crafter Nutzfahrzeuge hergestellt werden. Die Sitze werden zum Empfänger nach dem Just-In-Time und Just-In-Sequence Prinzip, d. h. innerhalb der vorgegebenen Zeit und in entsprechender Reihenfolge, direkt auf die Fertigungslinie geliefert. Die geplante Jahresproduktion beträgt ca. 100.000 Sitze. Um den Lieferterminen gerecht zu werden, wurde die 5.000 qm große Produktionshalle neben dem Werk der Crafter Volkswagen Nutzfahrzeuge aufgebaut.

SITECH verwendet seit Beginn der Geschäftstätigkeit in Polkowice, ähnlich wie andere Gesellschaften aus der VW-Gruppe, SAP-Systeme, wobei der Umfang der unterstützten Funktionalitäten und Prozesse stufenweise gesteigert wird. Im Laufe der Jahre ging mit der Entwicklung neuer Produktionstechnologien der Ausbau der SAP-Systeme einher. Mit Unterstützung der SNP wurde u. a. die Funktionalität für die Verwaltung von Projekten und Investitionen (PS/IM) sowie der Materialwirtschaft und der Versorgung (MM), Produktionsplanung (PP) wie auch der Instandsetzung und Instandhaltung (PM) für ausgewählte Produktionsbereiche implementiert.

Das neue Projekt umfasste die Erstellung des SAP-Rollout-Konzeptes für das neu entstehende Werk in Września, Niederlassung in Chocicza Mała. Es wurde vorausgesetzt, dass die Ausgliederung der Niederlassung nicht zur notwendigen Definierung einer neuen Wirtschaftseinheit im SAP-System führen wird, denn die neue Niederlassung ist fester Bestandteil von SITECH. Rechtlich betrachtet hat das Werk Września im SAP-System lediglich den Status eines „ausgegliederten Arbeitgebers” und ist kein neuer Rechtsträger. Im SAP-System wird dieser neue Rechtsträger als zusätzliches Werk ausgewiesen. Im Rahmen des Konzeptes fokussierte man sich in erster Linie auf die Unterschiede der Funktionalitäten gegenüber dem Werk in Polkowice.

Die Auswahl der Firma für dieses Projekt war nicht schwierig. Wir arbeiten mit der SNP seit Jahren bei verschiedenen SAP-Projekten zusammen – berichtet Piotr Nowak, IT/ERP-Spezialist, der als Projektkoordinator seitens SITECH Sp. z o.o. agierte. Das Rollout nach Września musste schnell realisiert werden und deshalb war ein Partner, der sich mit der Spezifik der Firma gut auskennt, die beste Wahl. Dadurch war keine Zeit für das Kennenlernen der Architektur unserer SAP-Systeme notwendig und wir konnten sofort mit dem Konzept des neuen Projektes beginnen.

Werk im Aufbau und System in der Bereitschaft

Die Projektarbeiten am Rollout der SAP-Systeme zu einem neuen Standort waren parallel mit dem Werksbau im Gange. Sie begannen im Dezember 2015 und im März 2016 fanden Integrationstests statt. Die Fabrik nahm im Juni 2016 die Arbeit an den SAP-Systemen auf. Das Rollout wurde mit dem HR-System begonnen, welches unabhängig von anderen Bereichen durchgeführt wurde. Das Konzept basierte auf dem vor 3 Jahren durchgeführten HR-Rollout von der Zentrale in die Niederlassung in Głogów.

Die Unterstützung der SNP erstreckte sich auf folgenden funktionalen SAP-Umfang: FI/CO, SD, PP, MM, WM und zusätzliche Schnittstellen. Als Herausforderung erwiesen sich nicht nur die kurze Implementierungszeit, sondern auch die spezifischen Anforderungen seitens VW im Zusammenhang mit dem neuen Liefermodus.

Die Produktion in Września erfolgt nach dem JIT-Prinzip mit Sequenzsynchronisierung. Die Synchronisierung mit den Herstellerplänen bedarf großer Genauigkeit bei der Planung der Lieferung konkreter Materialien gemäß der im Voraus festgelegten Menge und Reihenfolge für den jeweiligen Kunden (Fahrzeughersteller). Der neue Liefermodus von Sitzen, welcher von VW Nutzfahrzeuge verlangt wurde, war für SITECH eine Herausforderung im Bereich der Produktion, welchem die Anpassung der jeweiligen Module im SAP-System folgen musste.

Spezifik des Just-In-Sequence-Prinzips (JIS)

Der Bedarf nach den Sitzen für das Modell VW Crafter wird von VW nach dem Prinzip Just-In-Sequence (JIS) gemeldet. Bei solch einem Kooperationsmodell teilt der Kunde mit mehrwöchiger Vorankündigung die Bedarfsprognose und den Zeitplan der erwarteten Lieferungen mit. Diese Informationen sind bei SITECH erforderlich, um wiederum den Bedarf für die eigenen Lieferanten generieren zu können.

Zu den wichtigsten 2 Mitteilungen im SAP-System von SITECH zählen: R100 (offener Produktionsauftrag) und M100 (freigegebener Produktionsauftrag), entsprechend 5 Tage und 8 Stunden vor dem tatsächlichen Montagedatum bei VW. Die Mitteilung R100 gilt als Avisierung des Bedarfs und ist zu 99% verbindlich. Sie verfügt über eine Sequenz- und Fahrzeugnummer. Auf deren Grundlage ist die Aktivierung der Produktion im Notfall möglich. Zudem hat SITECH die Möglichkeit, eventuelle Teiledefizite zu erkennen. In solch einem Fall kontaktiert SITECH VW Września, um den Produktionsplan zu modifizieren. Die Mitteilung R100 wird nicht wiederholt und die Modifikationen sind in der Mitteilung M100 enthalten.

Die Mitteilung M100 ist bereits eine tatsächliche Aufforderung an VW zur Lieferung von Teilen (Sitzen) für die jeweiligen Fahrzeuge. Auf deren Grundlage wird der Produktionsprozess gestartet und die sog. Baukarte wird gedruckt, mit welcher der Mitarbeiter die passenden Teile zusammenstellen kann.

Der Produktionsplan für 5 Tage kommt mit der Mitteilung R100 an, welche im offenen Status Produktionsaufträge erstellt. Zum Zeitpunkt wenn das SAP-System die Mitteilung M100 erhält, ist der Auftrag freigegeben, unter Berücksichtigung der vollständigen Verfügbarkeit von notwendigen Produktionsteilen. Die Mitteilung M100 geht 8 Stunden vor der Produktion im System ein. Für jeden Sitz entsteht ein separater Produktionsauftrag. Die Produktion erfolgt für einen einzelnen Sitz mit dessen Erweiterungsmöglichkeit um den Einbau solcher zusätzlicher Dienstleistungen wie Sitzheizung oder Airbag.

Integration steht für reibungslose Funktionsweise

Das SAP-System bei SITECH Sp. z o.o., Werk in Września, Niederlassung in Chocicza Mała, wurde mit dem VW-System, von wo Mitteilungen versendet werden, mit dem Integrationssystem SAP PI und mit dem Produktionssystem der Firma SITECH integriert, welches konkrete Produktionsaufträge empfängt und diese auch realisiert.

Liste mit wichtigsten bei SITECH verwendeten Schnittstellen
LAB
– Bestellungen des Kunden für die Lieferplanlinien (für ein halbes Jahr).
Sonata – Sammelinformation, was hergestellt werden soll. Plan für 5 Tage mit Aufteilung in Fahrzeuge und weiter nach Teilen gruppiert (Summe der R100 Mitteilungen).
R100 – Mitteilung mit der Information, was 40 Stunden vor der Produktion hergestellt werden soll. Aufteilung pro Fahrzeug – ein R100 = ein Fahrzeug. Auf deren Grundlage nimmt SITECH die Überprüfung vor, ob dieses Fahrzeug hergestellt werden kann und vom Ergebnis dieser Überprüfung hängen künftige M100-Mitteilungen ab.
M100 – Mitteilung mit der Information, was 8 Stunden vor der Produktion hergestellt werden soll. Aufteilung pro Fahrzeug. In den meisten Fällen im Einklang mit R100, aber nicht immer.
Prod – endgültige Information, was hergestellt werden soll, welche an des Produktionssystem versendet wird. Sie muss mit M100 übereinstimmen.
TSL – Information von VW über die Lieferung.

 

Bei SITECH, Werk Września, Niederlassung in Chocicza Mała sind derzeit ca. 80 Personen beschäftigt, wovon 20 als Anwender des SAP-Systems fungieren. Selbstverständlich wird die Mitarbeiteranzahl im Werk bei Aktivierung der 3. Arbeitsschicht steigen. Deshalb entscheid sich SITECH für den Anwendungssupport.

Seit vielen Jahren verwenden wir den SAP-Anwendungssupport, der für uns von der SNP erbracht wird – berichtet Piotr Nowak. Dies ist eine enorme Unterstützung für uns, weil wir immer auf die Hilfe erfahrener Berater zählen können.

 

Stanisław Terepka, Werksleiter bei SITECH Września

Gut gestaltete IT-Lösungen
Seit Herbst letzten Jahres steigt die Produktion von Fahrzeugsitzen in Września von Woche zu Woche und dank der bestens konzipierten IT-Lösungen entsteht aus den 3.500 Teilen, die SITECH auf Lager hat, innerhalb von 8 Stunden der fertige Sitz für den VW Crafter im Einklang mit konkreten Anforderungen. Die endgültige Tagesproduktion beträgt 376 Fahrzeuge, für die SITECH alle 3 bis 4 Minuten fertige Sitze für drei Einbaustellen an der Montagelinie des Kunden, d. h. Volkswagen Nutzfahrzeuge, liefern muss. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, legen wir großen Wert auf die Entfaltung der Qualifikationen unserer Mitarbeiter.
Die besten Systeme und Anlagen werden von Mitarbeitern bedient und entwickelt, und der Erfolg unseres Werks hängt eben von ihnen ab. Der Schulungsprozess umfasst alle Mitarbeiter unabhängig von ihrer Funktion und beginnt einige Wochen vor eigenständiger Arbeitsaufnahme. Die Schulungen werden sowohl in unserem Werk in Września, als auch in Polkowice und in der Fabrik in Deutschland durchgeführt.
Stanisław Terepka, Werksleiter bei SITECH Września

SITECH Sp. z o.o. ist eine Gesellschaft, die dem VW-Konzern angehört. Sie ist auf die Herstellung von Metallgestellen für Fahrzeugsitze für ausgewählte Fahrzeugmodelle solcher Marken wie Volkswagen, ‎Audi, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Skoda, Seat oder Porsche spezialisiert.
In Polen besitzt SITECH drei Produktionswerke in Polkowice, Września und in Chocicza Mała in der Nähe von Września, in welchem seit Herbst 2016 komplette Sitze für den neuen VW Crafter nach dem Just-In-Sequence Prinzip hergestellt werden.

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