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Sokołów: Projekt der Migration auf SAP HANA, Schritt für Schritt

Migration von SAP ERP und SAP BW auf SAP HANA

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Um den wachsenden Anforderungen bezüglich der Leistungsfähigkeit von SAP-Systemen gerecht zu werden, hat die Sokołów Gruppe die Entscheidung getroffen, die neusten auf der Verarbeitung im Speicher basierenden Technologien zu nutzen. Der mehrfachen Beschleunigung von transaktionalen und analytischen Prozessen ist das von BCC durchgeführte und technisch komplexe Projekt des Upgrades und der Migration von SAP-Systemen auf die SAP HANA-Plattform vorangegangen.

Im September 2013 begann bei Sokołów das Projekt des Upgrades und der Migration von SAP ERP Systemen und SAP BW. Das Upgrade und die Migration des Data-Warehouse-Systems SAP BW endeten im Dezember und des SAP ERP-Systems – im Juni 2014 (das Projekt dauerte länger, weil der Umfang nötiger Tests bedeutend breiter war und andere Änderungen im System für die Projektlaufzeit nicht eingefroren werden können).

In Bezug auf SAP ERP war es das erste Projekt der Migration auf SAP HANA in Polen und eines der ersten Projekte in Europa. Mit dem Projekt waren große Herausforderungen und die Schaffung einer neuen Qualität und neuer Verfahren im Bereich des Projekts verknüpft. Im vorliegenden Artikel konzentrieren wir uns auf die Beschreibung von Erfahrungen aus dem technischen Teil der Herausforderung, auf das Projektmanagement und Geschäftsvorteile.

Parallel zur Migration von SAP BW und ERP auf SAP HANA wurde das Projekt des Verzichts auf die IBM i7-Plattform durchgeführt. Sonstige Systeme: SAP PI und SAP Portal wurden virtualisiert und auf der Linux-Plattform und der Sybase-Datenbank gestartet. Alle Entwicklungsarbeiten wurde in Etappen eingeteilt:

  • Planungs- und Vorbereitungsphase,
  • Durchführung von Arbeiten im Bereich des Upgrades der SAP ERP- und BW-Systeme,
  • Durchführung von Arbeiten im Bereich der Migration von SAP ERP und BW auf SAP HANA,
  • Überprüfung und Beobachtung der Systeme nach der Migration.

Die Migration war hauptsächlich von SNP durchgeführt. Aufgrund des innovativen Charakters des Projekts wurde für die Migration der ERP-Systeme eine Unterstützung von SAP Beratern sowohl aus der polnischen Niederlassung als auch aus der Zentrale in Walldorf sichergestellt.

Die Mitarbeiter der IT-Abteilung aus Sokołów waren an der Projektvorbereitung und Ausführung festgesetzter Aufgaben aktiv beteiligt. Zu ihrem Zuständigkeitsbereich gehörte z.B. die Koordinierung der Zusammenarbeit mit dem Partner, der Firma HP, dem Lieferanten der Hardware-Plattform für SAP HANA.

Bogdan Biłas, IT-Direktor bei Sokołów SA

SAP HANA also Wunderdiät
Mit der Entscheidung für die Migration unserer SA-Systeme auf die SAP HANA-Plattform gingen wir ein gewisses Risiko ein, indem wir zwar ein vielversprechendes, jedoch ein neues, auf dem Markt noch nicht bewährtes Werkzeug implementiert haben. Eine Garantie für uns stellte die Tatsache dar, dass HANA von SAP firmiert wird sowie die Inanspruchnahme der Unterstützung von SNP, des Unternehmens, das seit der Einführung des SAP ERP Systems an unser Partner ist. Die SAP-Unterstützung sowie die Kompetenzen und die Erfahrung von SNP erweisen sich während der Hardware-Dimensionierung, der Architektur-Entwicklung und des Datenexport und Imports von Schlüsselbedeutung.
Jetzt sahnen wir die Leader-Prämie ab. Die Verwendung der innovativen Technologie In-Memory ermöglicht uns, mit den bei uns seit Jahren genutzten SAP-Systemen viel leistungsfähiger und bequemer zu arbeiten. Es ist eine neue Qualität in der Verwendung von Business-Anwendungen. Eine schnelle Transakionsverarbeitung, ein blitzschneller Datenzugriff und eine Kürzung der Systemreaktionszeit sind ein wichtiges Ziel an sich. Wir freuen uns über die erzielten imposanten Ergebnisse.
Aus der Sicht des IT-Infrastrukturmanagements im Unternehmen haben wir mit der Migration auf die SAP HANA-Plattform eine enorme Steigerung der Leistungsfähigkeit erzielt und gleichzeitig Kosten von Software- und Hardware-Wartung erheblich reduziert. Darüber hinaus hat die vierfache Datenkomprimierung den Bedarf des Systems an Festplattenressourcen vermindert. Das ist eine einzigartige Wunderdiät, die das System „abgemagerte” und ihm eine ganz neue Vitalität verlieh!
Vor allem möchte ich jedoch hervorheben, dass SAP HANA ganz neue Möglichkeiten vor uns eröffnet. Jetzt, als wir keine Einschränkungen der Leistungsfähigkeit haben, können wir neue Funktionen planen, die vorher außerhalb der Reichweite der Technologie waren. Dabei meinen wir vor allem die Möglichkeit der Erzeugung von sensiblen Reporten zum Zeitpunkt deren Erstellung und zwar ohne Verwendung von Data Warehouse. Die SAP HANA-Leistungsfähigkeit schafft die Möglichkeit, einige analytische Prozesse auf das Transaktionssystem zu übertragen, was die wichtigsten Prozesse in der Gesellschaft, insbesondere Verkaufs- und Logistikprozesse verbessert. Wir haben mit dieser Etappe bereits begonnen. Bis zum Zeitpunkt der Migration auf HANA haben wir gefürchtet, auch im Entferntesten daran zu denken!
Bogdan Biłas, IT-Direktor bei Sokołów SA

Planung und Vorbereitung

Im Hinblick auf die Besonderheiten der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft, genutzte SAP-Lösungen und angenommene Geschäftsziele sowie den Mangel an Erfahrungen aus ähnlichen vorherigen Projekten wurde der Planungs- und Vorbereitungsphase viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Im ersten Schritt wurde ermittelt, dass die Migration der ERP- und BW-Systeme auf die SAP HANA in ihrer aktuellen Version nicht möglich ist. Es musste vorher ein Upgrade von SAP ERP zur Version 6.0 EHP7 und von SAP BW zur Version SAP NetWeaver 7.4 durchgeführt werden.

SAP HANA-Technologie
SAP HANA (High Performance ANalytic Appliance) – von SAP AG entwickelte Technologie der Datenverarbeitung im Speicher. Im Unterschied zu klassischen relationalen Datenbanken residiert HANA vollständig im Serverspeicher. Die In-Memory-Verarbeitung nutzt große Mengen des RAM-Speichers, um die Daten mit beliebigem Detaillierungs- und Verdichtungsgrad und beliebiger Anzahl an Dimensionen in der der Echtzeit nahe liegenden Zeit aufzubewahren, pflegen und analysieren. Eine deutliche Steigerung der Leistungsfähigkeit wird bei der Verarbeitung von großen Datenmengen sichergestellt. Die Festplattensysteme werden nur zur Speicherung des Speicherstandes genutzt.

Bei der Bestimmung des Upgradepfades wurde überprüft, ob das Upgrade zu den erforderlichen Versionen für alle installierten Zusatzlösungen durchgeführt werden kann und ob diese Lösungen mit HANA kompatibel sind. In Bezug auf BW-Systeme wurde der Upgradepfad für die Komponente SEM-BW problemlos bestätigt. Bei SAP ERP erwies sich die Situation als komplizierter, weil Sokołów die Lösungen zum elektronischen Dokumentenfluss OpenText nutzt. Aufgrund von SAP-Hinweisen und Beratungen bei SAP wurde der Upgradepfad für diese Komponente bestätigt. Die Migration auf die SAP HANA-Plattform bestätigte endgültig, dass OpenText auf der neuen Datenbanklösung richtig funktioniert.

Hauptkomponenten von SAP HANA Appliance
– SAP HANA DB
– SAP HANA Studio
– SAP HANA Lifecycle Manager
– SAP Host Agent

Dimensionierung der Hardware

Nach der Festsetzung des Upgrade-Vektors wurde mit der Dimensionierung (Sizing) der Hardware für SAP HANA-Systeme begonnen. Dies ist eine wichtige Etappe der Verwendung der In-Memory-Lösung. Bei der Unterschätzung des benötigten RAM-Raumes wird keine Möglichkeit bestehen, alle migrierten Daten zu laden und demzufolge Systeme nach der Migration zu starten.

Für SAP BW-Systeme wurde eine Dimensionierung des erforderlichen RAM-Speichers in Anlehnung an den Report /SDF/HANA_BW_SIZING (anzuwenden ist die neuste zugängliche Version) durchgeführt.

Technologien der SAP HANA-Datenbanken
– Spaltenweise Datenspeicherung als die wichtigste Methode der Aufbewahrung von Anwendungsdaten (neben der klassischen zeilenweisen aus klassischen Datenbanken bekannten Speicherung)
– Partitionierung von Tafeln
– Datenkomprimierung
– Delta-Verwendung beim Einfügen neuer Daten

 

Vor Beginn des Projekts der Migration von SAP ERP hat SAP den Report SDF/HDB_SIZING, der die Dimensionierung des benötigten RAM-Speichers für SAP Business Suite-Produkte unterstützt, nicht zugänglich gemacht. Demzufolge wurde die Regel aus einem SAP-Hinweis verwendet:

RAM für HANA = Größe der Datenbank eines Quellsystems / 2 + 20%.

Die Berechnung der Rechenleistung erfolgt wie bei Einführungen auf einer beliebigen Datenbank, die auf dem von der SAP AG zur Verfügung gestellten QuickSizer-Werkzeug basiert. Der erforderliche Festplattenplatz wurde mit der durch den Softwarehersteller genannten Regel bestimmt:

Festplattenplatz für Daten = 4 x RAM-Speicher

Festplattenplatz für ein Transaktionsprotokoll = 1 x RAM-Speicher

Die Dimensionierung umfasste auch virtuelle Anwendungsserver, die in der neu gebildeten Virtualisierungsumgebung gestartet werden sollten. Es wurde auch die Anforderung, eine HA-Umgebung für SAP HANA zu erstellen, berücksichtigt.

Nach der Dimensionierung hat SNP einen Report mit Empfehlungen für die Hardware-Konfiguration und SAP HANA-Landschaft nach der Migration erstellt. Als HA-Engine für SAP HANA wurde die ab Version SAP HANA 1.0 SPS5 gelieferte Funktionalität der Datenbankreplikation vorgeschlagen.

Sokołów hat den Report als Ausgangspunkt für die Wahl eines Hardware-Lieferanten genutzt. Letztendlich hat man sich für die Plattform Dell Power Edge 520 (BLADE M100E) und Server von Hewlett-Packard, Serie HP ProLiant 980 und HP ProLiant 580 sowie darauf basierende, für SAP HANA dedizierte integrierte Systeme (Appliance) HP Appsystem for SAP HANA entschieden.

Bei der Planung war ein möglicher Einfluss der Migration auf Reporte und Erweiterungen aus dem Benutzernamensraum überprüft. Nach der Migration kann es notwendig werden, Anwendungen des Unternehmens anzupassen, um ihre richtige Funktion sicherzustellen. Eine große Anzahl an Anwendungen kann das ganze Projekt bedeutsam verlängern. Alle Anwendungen und Benutzererweiterungen sind nach der Migration jedes Systems, sowohl des Entwicklungssystems als auch des Testsystems genau auf ihre Funktion zu testen.

Hardware-Plattform von HP
Die Grundlage für die SAP HANA-Einführung in der Firma Sokołów stellte die Nutzung des HP Converged Systems (AppSystem) for SAP HANA dar. Dies ist ein komplettes Spektrum von skalierbaren, leistungsfähigen, integrierten, auf die Bedienung von SAP HANA optimierten Systemen. Die Systeme wurden so entwickelt, dass sie die Komplexitätsstufe und das Risiko minimalisieren, indem sie die Plattform bei schnellem ROI aus den durchgeführten Einführungen liefern.
Integrierte Systeme HP ConvergedSystem for SAP HANA basieren auf hinsichtlich der Leistungsfähigkeit bewährten Komponenten, mit einer hohen für Systeme der Klasse Mission sCritical spezifischen Verfügbarkeit. Die Skalierbarkeit von HP Converged Systems for SAP HANA ermöglicht eine harmonische Entwicklung, parallel zur Steigerung der Datenmenge.
Für die Bedürfnisse der Einführung von SAP HANA bei Sokołów SA wurde HP ServiceGuard for Linux & SAP HANA verwendet. Dies ist eine Clusterlösung, die parallel zum System von Clustersystemen für die HP-UX-Umgebung entwickelt werden. Die Verwendung dieser Technologie ermöglichte die durch IDC als AL 3 definierte Verfügbarkeitsstufe für das ganze System zu erzielen. Es handelt sich also um eine für UNIX-Systeme spezifische Stufe.
Wie Piotr Kurek, EG Regional Sales Manager, HP Polska betont: „In Verbindung mit Systemen zur Datenabwicklung (Backup und Snapshot-Technologie), für SAP HANA dedizierten Beratungsdienstleitungen und Unterstützungsdienstleistungen für das ganze System liefert HP als der einzige technologische SAP-Partner ein komplexes Angebot für SAP HANA auf dem Markt”.
Jarosław Maślanka, SAP Solution Architect, HP Polska

Upgrades

Bei der Planung der Migration wurde auch ein erforderliches Upgrade zur auf SAP NetWeaver 7.4 basierenden Version geplant, in der die neusten technologischen Lösungen für die Bedienung der SAP HANA-Lösung zur Verfügung stehen.

In der SAP BW-Landschaft wurde das Upgrade sowohl für SAP BW-Systeme als auch für getrennt installierte als Benutzerschnittstelle für BI und OpenText verwendete SAP Portal-Systeme durchgeführt.

Solution Manager ist zur Stack-Erzeugung und zum Herunterladen der für ein Upgrade unentbehrlichen Patches erforderlich. Weil Solution Manager bei Sokołów hauptsächlich zur Erzeugung von EWA-Reporten verwendet wurde, wurde auf dessen Upgrade verzichtet. Im Rahmen des Projekts wurde die neuste Systemversion 7.1 installiert und integriert.

Damit in der Systemlandschaft des Kunden ein entsprechender Stack erzeugt werden konnte, mussten Systeme als Produkt mit entsprechenden Komponentensets richtig und präzise definiert werden. Diesem Schritt wurde viel Aufmerksamkeit geschenkt, weil er ein Upgrade von allen erforderlichen Komponenten, insbesondere SEM-BW und OpenText sichergestellt hat. Eine falsche Konfiguration trägt dazu bei, dass Solution Manager einen fehlerhaften Update-Vektor erzeugt und diesen Prozess sogar unmöglich macht.

Nachdem entsprechende Träger und Patches heruntergeladen wurden, wurde es mit Upgrades von SAP ERP und BW begonnen. Das Verfahren war nach von SAP empfohlener Methodik, mit Software Update Manager (SUM) ausgeführt, wobei zuerst Entwicklungssysteme behandelt wurden. Nach der Migration jedes Systems hat ein genaues Überprüfungsverfahren mit technischen Tests und Anwendungstests stattgefunden. In jeder Upgrade-Etappe waren Modulberater sowie ABAP-Programmierer eingesetzt. Letztendlich wurde die Richtigkeit des Upgrades über eine bei SAP AG bestellte Überprüfungssitzung bestätigt.

Migration von SAP ERP und BW auf die SAP HANA-Plattform in der Sokołów SA – die wichtigsten Ziele
– Steigerung der Leistungsfähigkeit und Effizienz der auf der IT-Infrastruktur basierenden Geschäftsprozesse
– Verwendung von analytischen Werkzeugen, welche die Verarbeitung von großen, die Entscheidungen über die wichtigsten Tätigkeitsbereiche fördernden Datenmengen unterstützen
– Beseitigung von Arbeitsausfällen während des Wartens auf die Wirkungsergebnisse der SAP-Anwendungen
– Reduzierung der Infastrukturkomplexität mit neuen Technologien
– Sicherstellung der erforderlichen Systemleistungsfähigkeit
– Optimierung der Wartungskosten der Serverinfrastruktur

 

Für einzelne Systemkategorien: Entwicklungs-, Test- und Produktivsysteme wurden Upgrades paarweise in kurzen Zeitabständen durchgeführt. Demzufolge konnten Integrationstests, z.B. ERP <-> BW in frühen Projektetappen durchgeführt werden.

Vor dem Upgrade des ERP-Testsystems wurde dessen Update über die Durchführung einer Kopie aus dem Produktivsystem ausgeführt. Dies ermöglichte die Dauer einzelner Upgrade-Phasen zu ermitteln und damit die künftige Nichtverfügbarkeit des Produktivsystems zu schätzen. Um die Zeit einer Nichtverfügbarkeit höchstmöglich zu kürzen, haben wir die Option Near Zero Downtime in Anspruch genommen. Aufgrund der erhaltenen Ergebnisse wurden Upgrade-Stundenpläne für ERP- und BW-Produktivsysteme erarbeitet. Darüber hinaus wurde das Upgrade jedes Systems im Arbeitsprotokoll, unter Angabe der Dauer der einzelnen Phasen, detailliert beschrieben. Die Beschreibung umfasste aufgetretene Probleme sowie die Art und Weise, auf die sie gelöst wurden. Das Upgrade-Verfahren für Produktivsysteme wurde in der geplanten Zeit problemlos ausgeführt.

Genaue Szenarien der technischen- und Anwendungstests, welche bei Upgrades der Entwicklungs- und Testsysteme entwickelt wurden, wurden bei der Überprüfung von Produktivsystemen nach Upgrade genutzt. Die Richtigkeit des Upgrades wurde durch den Kunden bestätigt. Die Systeme wurden Endbenutzern zur Verfügung gestellt.

Migration von SAP ERP und BW auf SAP HANA

Nach dem Upgrade von SAP ERP und BW konnten wir mit dem zweitem Projektteil, und zwar mit der Migration der Umgebung auf die SAP HANA-Plattform beginnen.

Gemäß der SAP Empfehlung soll die HANA-Datenbank eine selbständige Instanz, ohne SAP-Anwendungsserver auf demselben Host, darstellen. HP hat Server mit einer vorinstallierten HANA-Datenbank geliefert, aus denen zwei Landschaften für ERP und BW konfiguriert wurden.

Die ERP-Landschaft bestand aus einem SAP HANA-Server mit einem RAM-Speicher von 1 TB, auf dem zwei Datenbanken für ein ERP-Entwicklungs- und Testsystem installiert wurden. Das Produktivsystem wurde unter Verwendung von zwei Servern mit RAM-Speicher von 2 TB gebaut, welche zum Betrieb als Master und Standby konfiguriert wurden.

Die BW-Landschaft entstand auf der Basis eines Servers mit RAM-Speicher von 256 MB für das Entwicklungssystem und zwei Servern mit Speichern von 256 MB für das Produktivsystem als Master und Standby.

SAP ERP- und BW-Landschaft nach der Migration auf SAP HANA

Vor der Migration wurde das Upgrade der gelieferten SAP HANA-Plattform ausgeführt, was ihre Stabilität, Leistungsfähigkeit und Unzuverlässigkeit verbessert hat. Für alle Komponenten wurde das Upgrade zur neusten Version 1.68 durchgeführt. Es wurde auch die entsprechende Version der Migrationstools (R3load, R3ldctl, R3szchk) gewählt. Bei der Migration auf die SAP HANA-Plattform ist die Nutzung in Bezug auf die Datenbankversion richtiger Versionen von Migrationstools sehr wesentlich. Mit der Versionsänderung ändert sich das Verhalten der Tools sowie am häufigsten die Art und Weise, auf die sie auf Export- und Importfehler reagieren.

Angewandt wurde das standardmäßige Verfahren der heterogenen Systemkopie (mit Änderung der Version des Betriebssystems sowie der Datenbank). Um die Nichtverfügbarkeitszeiten genau zu bestimmen, wurde eine zusätzliche Testmigration, ohne Nichtverfügbarkeit des SAP ERP-Produktivsystems, ausgeführt. Der Export ohne Nichtverfügbarkeiten ermöglicht nicht die Datenkonsistenz zu erhalten und kann nur als Testexport verwendet werden. Über den Export lässt sich aber die Zeit für die Durchführung des ganzen Vorgangs ziemlich präzise zu schätzen.

Jede ERP- und BW-Migration bedarf gewisser systemspezifischer Vorbereitungsmaßnahmen. Aus BW-Systemen wurden redundante Daten entfernt (Data Housekeeping), damit die Datenmenge beim Export reduziert und damit die Gesamtdauer des Exports und des Imports gekürzt werden können. Ähnliche Verfahren wurden bei der Vorbereitung des ERP-Systems verwendet. Einer der gemeinsamer Schritte, abgesehen vom Produkt, ist das Starten von Reporten, die Clustertabellen verifizieren und erforderliche Informationen in den durch das Werkzeug der Migration Software Provisioning Manger (SWPM) beim Verfahren des Imports genutzten Konfigurationsdateien speichern. Diesem Schritt wurde eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt, weil die SAP HANA-Plattform keine Cluster- und Pooltabellen nutzt. Die Migrationswerkzeuge bedürfen eines entsprechenden Informationssets, um eine Umsetzung der oben genannten Tabellen in die transparenten Tabellen korrekt zu vollziehen.

Aufgrund einer relativ großen Menge von Anwendungsdaten wurden bei der Vorbereitung des Systems für den Export Verfahren zur Aufteilung von Tabellen in kleinere Pakete (Splitting) und die Erstellung zusätzlicher Indizes, die den Tabellenexport in mehreren Fäden beschleunigen, gestartet. Das Verfahren reduziert bedeutend die Dauer des ganzen Prozesses für besonders große Tabellen und ermöglicht sie später in mehreren Fäden schneller zu importieren. Weil das Verfahren für die Migration des Entwicklungssystems und Testsystems sowie die Testmigration des Produktivsystems vorher durchgeführt wurden, konnte eine optimale Anzahl erforderlicher Prozesse ziemlich präzise bestimmt werden.

Lösung
– Upgrade und Migration von SAP ERP und BW auf SAP HANA-Plattform
– Migration von Produktivsystemen mit Nichtverfügbarkeit der Systeme bis 72 Stunden
– Migration der Hardware- und Software-Plattform. Virtualisierung von Anwendungsservern

 

Bevor der Import gestartet wurde, wurden die Daten auf vorher vorbereitete virtuelle Maschinen für SAP Anwendungsserver übertragen. Das Exportvolumen des ERP-Systems betrug ca. 350 GB und des BW-Systems – ca. 35 GB. Die Datenübertragung wurde im Migrationsplan im Hinblick auf einen bedeutsamen Anteil an der Gesamt-Prozessdauer berücksichtigt. Ähnlich wie beim Export wurde der Datenimport auch in SWPM gestartet.

Nach der Migration wurde die Richtigkeit des Imports mit Migration Monitor verifiziert. Mit diesem Werkzeug kann festgestellt werden, ob alle Pakete richtig importiert wurden sowie die Zeilenanzahl vor und nach dem Import auf SAP HANA.

Nach der Verifizierung wurde eine Reihe von den für die jeweilige Systemart spezifischen Postmigrationsschritten, unter besonderer Berücksichtigung des Reports RS_BW_POST_MIGRATION, der in BW nach der Migration auf die neue Plattform gestartet werden muss, ausgeführt.

Der letzte Schritt war die Ausführung des Verfahrens für technische Tests und Anwendungstests. Nach endgültigen Tests, die durch Schlüsselbenutzer des Kunden durchgeführt waren, wurde die Entscheidung für den Produktivstart der migrierten Systeme getroffen.

Der ganze Migrationsprozess verlief korrekt und überschritt die geplante Nichtverfügbarkeit des Systems nicht.

Überprüfung und Beobachtung der Systeme nach der Migration

Bei Testmigrationen wurden einige Probleme mit der Datenbank von HANA 1.68 beobachtet. Noch während des Projekts wurde die Entscheidung für das Upgrade der Datenbank für BW-Systeme zur Version 1.72 und für ERP-Systeme endgültig zur Version 1.74.02 getroffen. Es wurde dadurch die Stabilität und Unzuverlässigkeit der Systeme bedeutsam verbessert.

Darüber hinaus wurde aufgrund der Beobachtung des ERP-Testsystems, das zusätzlich in der vorbereiteten Produktiv-Umgebung von SAP HANA gestartet wurde, die Entscheidung für die Verwendung einer Zuverlässigkeitslösung getroffen. HP ServiceGuard for SAP HANA wurde als eine Lösung eingeführt, die die Dauer der Umschaltung auf einen Backup-Server Standby reduziert.

Am Ende des Migrationsprojekts erfolgte eine bestellte Going Live Check-Sitzung, die von SAP AG durchgeführt wurde.

Während der Tests und der Beobachtungen der Systeme wurde eine bedeutend höhere Systemleistungsfähigkeit im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit der Quell-Systeme verzeichnet. Verbessert haben sich der Komfort der Benutzerarbeit sowie die Systemleistungsfähigkeit.

SAP ERP und SAP BW auf SAP HANA – die wichtigsten Vorteile
– Höhere Effizienz von Finanz- und Controlling-Vorgängen
– Starten von Ad-hoc-Reporten auf den großen Datensets
– Komprimierte Daten, die aus leicht verwaltbaren Reporten verfügbar sind, welche eine schnelle Entscheidung in Anlehnung an aktuelle Daten ermöglichen
– Datenkomprimierung auf dem Niveau eines fast 10-fachen Faktors, welche Anforderungen des IT-Bereiches reduziert
– Einfachere Datenbankverwaltung

Zusammenfassung

Das durch SNP für Sokołów SA durchgeführte Projekt der Migration von SAP ERP und BW auf die SAP HANA-Plattform wurde erfolgreich beendet. Aufgrund gesammelter Erfahrungen kann man feststellen, dass die genaue Planung und Vorbereitung der Migration eine Garantie für eine erfolgreiche Beendigung des Projekts der Migration des ERP-Systems auf die HANA-Plattform ist.

Mit SAP Business Suite auf der neuen Datenbank können die Möglichkeiten der Datenverarbeitung in der Echtzeit besser genutzt werden, insbesondere wenn für einzelne Module optimierende Accelerators eingeschaltet sind. Ein anderer wichtiger Vorteil der Migration von BW-Systemen ist die bedeutende Steigerung der Leistungsfähigkeit des Reportings, insbesondere in Verbindung mit zusätzlichen analytischen Werkzeugen. Die Verarbeitung großer Datenmengen erfolgt fast in der Echtzeit. Demzufolge kann die Unternehmensstrategie aufgrund von aktuellen in verschiedenen Dimensionen analysierten Daten geplant werden.

Die SAP HANA-Plattform wurde zu einem fertigen und kompletten Produkt, bei dem es sich lohnt, seine Implementierung während einer neuen Einführung oder Migration aktuell genutzter Systeme in Erwägung zu ziehen.

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