Wir sind ein Beratungsunternehmen, welches auf SAP-Dienste, IT-Outsourcing und Softwareentwicklung spezialisiert ist. Wir unterstützen die Geschäftstätigkeit unserer Kunden. Deshalb lautet unser Leitmotto: IT makes business better.

Wir sind Teil der SNP-Gruppe, eines Weltmarktführers im Bereich der Transformation von SAP-Umgebungen

Seit 1995 haben wir mit Erfolg Hunderte von IT-Projekten in 40 verschiedenen Ländern realisiert.

Unsere Experten präsentieren die interessantesten Lösungen und Neuheiten aus der IT-Welt.

Schauen Sie sich das Archiv mit Webinar-Aufzeichnungen an und registrieren Sie sich für künftige Webinars.

Dlaczego uważamy, że BCC jest dobrym pracodawcą? Bo łączymy cechy rzadko spotykane w jednej organizacji - duże możliwości rozwoju, a zarazem dobrą atmosferę i elastyczność środowiska pracy. Dowiedz się więcej, na czym to polega w praktyce!

TECE: SAP ERP Rollout und SAP WM Implementierung in einem Projekt

Wichtige Intercompany-Abrechnungen

Teilen
TECE Polska, eine Niederlassung des deutschen Herstellers der Sanitär- und Heizungstechnik, nimmt das Unternehmens-SAP-System und SAP-Lösungen zur Lagerverwaltung in Anspruch. Die Projekte im Bereich des SAP ERP Rollouts und der SAP WM Implementierung wurden parallel geführt. Die ausgearbeitete Lösung ermöglicht dank der Verwendung des Intercompany-Szenarios nahtlose Intercompany-Abrechnungen. Bei der Vorratsverwaltung wurden der Materialfluss und die Flexibilität bei Kundenkontakten dank der Integration mit dem zentralen System verbessert. Als Partner bei diesen Arbeiten fungierte die BCC (ab 2018 SNP Poland).

TECE ist eine Unternehmensgruppe mit Hauptsitz im deutschen Emsdetten, die für hochwertige Markenprodukte bestens bekannt ist. Im niederschlesischen Strzelin, wo die polnische Niederlassung ansässig ist, gibt es zwei von fünf TECE-Produktionswerken. Dort werden sowohl Fertigprodukte, als auch Installationsbestandteile in Kooperation mit den restlichen Werken hergestellt.

Die Zusammenarbeit mit der deutschen Zentrale, Mitwirkung bei der Auftragsausführung für Kunden und komplexe interne Abrechnungsprozesse zwischen den Gesellschaften bedürfen genauer Koordinierung der Produktions- und Verkaufsaktivitäten wie auch Präzision und Schnelligkeit bei Finanzabrechnungen zwischen den jeweiligen Niederlassungen.

Die vorstehenden Voraussetzungen galten als wichtigste Argumente für die Aktivierung des SAP ERP Systems auf Unternehmensbasis bei TECE Polska. Mitte Mai 2014 begann in Strzelin das Projekt des Rollouts und der erforderlichen SAP-Anpassung im Bereich Finanzen und Controlling, Verkauf und Vertrieb, Materialwirtschaft und Produktionsverwaltung. Zudem wurde der Arbeitsumfang um die Implementierung der SAP WM Funktionalität zur Unterstützung der Lagerverwaltung erweitert. Die SAP WM Lösung gilt als eine separate Installation, die mit dem SAP-Unternehmens-Template integriert ist.

Rollout und Implementierung

In Polen agiert TECE in zwei separaten Gesellschaften und zwar in der Produktionsgesellschaft TPS, deren Hauptkunde TECE Deutschland ist wie auch in der Handelsgesellschaft TECE Polska, die den Vertrieb in Polen betreibt und auch für den Auslandsverkauf verantwortlich ist. Aus organisatorischen Gründen wurden die Projektarbeiten parallel für das Handels- und Produktionsunternehmen geführt. Die Produktionsstarts für diese Unternehmen wurden in mehrmonatigem Zeitabstand geplant. Im September 2015 wurde das System zur Unterstützung der Arbeit des Handelsunternehmens und im Dezember 2015 im Produktionsunternehmen aktiviert.

An den Projektarbeiten waren Berater aus der deutschen Firmenzentrale wie auch die Mitarbeiter von TECE Polska beteiligt. Mit der Entscheidung zur Aktivierung des Projektes im Bereich des SAP-Rollouts und der SAP WM Implementierung wurde bei TECE beschlossen, dass das Unternehmen für Zwecke der Projektarbeiten und für Zwecke der weiteren laufenden Serviceunterstützung und Systementwicklung ein eigenes Spezialistenteam mit entsprechenden Kompetenzen aufbauen wird. Zudem wurde das Beratungsunternehmen SNP, die auf SAP-Dienste spezialisiert ist, zum Projekt eingeladen. Die Arbeiten der SNP-Berater waren auf den Aufbau eines Lösungsansatzes für die polnischen Firmenniederlassung, Unterstützung bei der Identifizierung der wichtigsten Unterschiede zwischen dem Template und den polnischen geschäftlichen und rechtlichen Gegebenheiten (Fit & Gap Analysis) wir auch auf die Erarbeitung von Lösungen unter Berücksichtigung dieser Differenzen ausgerichtet. In späteren Phasen, als das neu gebildete SAP-Spezialistenteam bei TECE entsprechend gewachsen ist und in der Lage war, die meisten Arbeiten in Eigenregie auszuführen, leisteten die SNP-Berater Hilfe in Bereichen, in denen die TECE keine eigenen Kompetenzen entwickelt hat.

Krzysztof Ogrodowicz, IT-Manager, TECE

Vom Rollout bis zum Kompetenzzentrum
Wie jedes Projekt bringt die Implementierung eines ERP-Systems großen emotionalen Aufwand bei den Anwendern mit sich. Der eingesetzten SAP-Lösungen waren, nach Auffassung der Projektleiter, keine innovative Lösung, aber für die Mitarbeiter, die viele Jahre lang ihre täglichen Aufgaben am alten und bewährten System realisierten, ausreichend bahnbrechend und rationalisierend, um vielen Personen „den Schlaf zu rauben”.
Die Aktivierung des Systems war nur nach vorheriger detaillierter Überprüfung der Prozesse in der Hauptinstanz unter Beteiligung der Schlüsselanwender aus allen Werken, in denen das SAP-System bereits verwendet wird, möglich. Dies verlängerte in gewissem Maße die Implementierung, aber gab der Projektleitung die Sicherheit, dass der Wechsel zum neuen System ohne unnötigen Stillstand erfolgen wird.
Die Konsolidierung des Systems für beide Gesellschaften brachte enorme Vorteile im Bereich des Einkaufs und Verkaufs. Die unverzügliche Information über Änderungen im SAP-System und eine Stelle zur Aufbewahrung der Ausdrucke beschleunigte die Ausführung von Logistikprozessen. Neben dem neuen und unternehmensbezogen vereinheitlichten Ausdrucklayout spürten die meisten unserer Kunden keine Änderungen nach der SAP-Aktivierung in den polnischen Gesellschaften. Bei den Beziehungen mit den größeren Kunden, die über das ERP-System mit implementierter EDI-Plattform verfügen, die Möglichkeit des elektronischen Datenaustausches bekommen.
Die TECE-Gruppe entschied sich für die Schaffung eines eigenen Teams von SAP-Beratern. Unter den beschäftigten Administratoren haben wir diejenigen mit Programmierfähigkeiten ausgewählt und in deren Schulung investiert wie auch ein kompetentes ABAP-Team aufgebaut.
Der Besitz eines eigenen ABAP-Programmierteams mit Kenntnissen über Business-Prozesse in der Firma hat die Erfüllung von Erwartungen wie Änderungen bei den Terminaltransaktionen für die Lagerwirtschaft, Ausdrucken oder Berichten deutlich beschleunigt und erleichtert.
Die im Rahmen einer externen Rekrutierung beschäftigten erfahrenen Berater und unsere ABAP-Programmierer sind ein solides Team, welches zum SAP-Kompetenzzentrum für die gesamte Gruppe avancierte. Bereits heute ist unsere SAP-Instanz in sieben Unternehmen implementiert und das Team aus Strzelin erbringt für sie Support-Dienste. Die Strategie der TECE-Gruppe geht davon aus, dass jedes Werk, abgesehen davon, ob dies eine strikte Handelsgesellschaft oder ein Produktionsunternehmen ist, das SAP ERP System besitzen wird.
Krzysztof Ogrodowicz, IT-Manager, TECE

Der Aktivierung des Systems bei TECE Polska ging die Überprüfung und Bereinigung von Stammdaten im vorherigen ERP-System, welches auf relationaler Oracle-Datenbank und der FOSS-Lösung basierte, voran. Die Migration zu SAP ERP wurde mit Hilfe von SAP-Standardtools wie LSMW und speziell für Zwecke des Projektes mittels entwickelter Programme realisiert. Dies umfassten die Daten von Kunden, Materialien, Lieferanten, Preislisten und Preisbedingungen sowohl bei der Beschaffung, als auch beim Verkauf, Buchführungskonten, Sachanlagen, Kostenstellen usw.

Die gute Vorbereitung auf diesen Prozess ermöglichte reibungslosen Migrationsablauf. Es sei nur gesagt, dass der Unterschied im Saldo der Abschluss- und Eröffnungsbilanz der Lagerbestände zwischen den SAP-Konten und dem alten System nur 20 Groschen betrug.

Wie Arkadiusz Grzanka, Senior PP/QM Berater bei TECE, betont: „Eine entsprechende Vorbereitung von Stammdaten für das Produktionswerk ist immer immens zeitaufwendig, aber dies ist für die ordnungsgemäße Inbetriebnahme des Systems unerlässlich. Die Richtigkeit von Daten ermöglicht die Vermeidung von Fehler in vielen Bereichen”.

Seit dem ersten Arbeitstag im SAP-System werden alle Verkaufs-, Bedarfs-, COPA-Controlling-Daten und die Lagerbestände fortlaufend zum Berichtssystem SAP BW weitergeleitet. Neben laufenden Verkaufsdaten wurden historische Verkaufswerte beider Unternehmen in das SAP-System importiert (bis 8 Jahre rückwirkend).

SAP ERP wurde mit dem DMS-Ausdruckarchivierungssystem integriert. Es wurde auch der automatisch Datenaustausch zwischen dem System und den Kunden auf der EDI-Plattform im Bereich von vier Protokollen, angefangen mit den Kundenbestellung bis hin zur Verkaufsrechnung, aktiviert (ORDERS, ORDERSP, DESADV und INVOICE). Dadurch konnte bei der Verkaufsunterstützung die Anzahl von gedruckten Dokumenten deutlich reduziert werden.

Das Implementierungsprojekt verfolgt das Ziel, eine weitgehende Kohärenz mit dem firmeneigenen Systemmuster zu erhalten und lediglich erforderliche Änderungen vorzunehmen, die auf abweichende Prozesse oder notwendige Anpassung an die Anforderungen polnischer Rechtsvorschriften zurückzuführen waren.

Als zwei Bereiche, die die größte Projektherausforderung darstellten, galten interne Abrechnungen (zwischen den Gesellschaften der Gruppe) und die Implementierung der SAP WM Funktionalität bei der Lagerverwaltung.

Arkadiusz Grzanka, Senior PP/QM Berater, TECE

Interne Intercompany-Abrechnungen

Die Aktivierung des SAP-Systems war mit Änderungen im Unternehmen und mit notwendigem Aufbau einer neuen Einheit im Bereich des Supply Chain Managements verbunden. Diese Einheit hat einen Teil von Pflichten der International Business Abteilung und der Beschaffungsabteilung übernommen. Dazu zählen die Unterstützung des Einkaufsprozesses zwischen TECE Polska und TECE Deutschland (im SAP-System wird dieser Prozess als „Stock Transfer Order” bezeichnet) und die Generierung von Bestellungen. Derzeit befasst sich diese Einheit bei der Zusammenarbeit mit der Beschaffungsabteilung aus Strzelin mit der termingerechten Ausführung von Lieferungen. Die eingeführten organisatorischen Änderungen bezwecken die Gewährleistung der Liefertermineinhaltung wie auch die vollständige und zuverlässige Information über die Verfügbarkeit des Materials.

In der TECE-Gruppe gibt es ziemlich komplexe Bestellungs- und Produktionsstruktur. Die Produktion erfolgt unter anderem in den Werken in Polen, Deutschland oder in China. Ein Teil der Produktion aus Strzelin gelangt direkt zum Lager in Polen und ein Teil davon wird nach Deutschland ausgeliefert – in das Zentrallager oder direkt zum Kunden (häufig werden Bestellungen für nach Kundenmaß angefertigte Sanitäranlagenteile direkt auf die Baustelle ausgeliefert). Es kommt auch vor, dass ein in Polen hergestelltes Element ein Bauteil eines größeren Ganzen ist, welches in Deutschland hergestellt wird und daher gelangt es zunächst nach Emsdetten und anschließend kehrt es nach Polen zurück. Darüber hinaus wird ein Teil der Bauteile von externen Lieferanten bezogen.

Alle Abrechnungsprozesse innerhalb der Gruppe wurden im Standardszenario namens SAP Intercompany abgebildet. Bei TECE wurden zwei grundlegende Business-Szenarien für Abrechnungen dieser Art ermittelt:

  • Einfache Variante: Die deutsche Gesellschaft gibt eine Bestellung im Produktionswerk in Polen ab. Nach Auftragsausführung in Strzelin wird eine interne Rechnung (dank der Integration des SAP-System mit DMS und der entsprechend zugeteilten Berechtigungen wird die in der Verkaufseinheit ausgestellte Rechnung automatisch in der Kaufeinheit gebucht, und ihr SAP-Export erfolgt nur einmalig mit automatischer Platzierung in DMS.
  • Erweiterte Variante: Eingesetzt in Bezug auf große Sanitäranlagen, die gemäß der Kundenspezifikation angefertigt werden. Kurz gefasst gestaltet sich der typische Prozess wie folgt: Der Kunde (z. B. ein Bauinvestor aus Berlin) gibt eine Bestellung bei TECE Deutschland für Installationssegmente ab (fertige Sanitärelemente unter dem Trockeneinbau aus Gipskartonplatten; derartige Modulsysteme sind in Deutschland sehr populär). Hingegen stellt die deutsche TECE-Gesellschaft die Ausführung der Bestellung in Polen in Auftrag (indem sie den Verkaufsauftrag samt Bestimmung des Lieferwerks abwickelt). Nach der Auftragsausführung versendet das polnische Werk die fertigen Produkte an den Investor in Berlin und eine interne Rechnung an TECE Deutschland. Abschließend stellt TECE Deutschland eine Rechnung an den Kunden aus.

In der erweiterten Variante wurde das Standard-Intercompany-Szenario mit der Funktionalität der Unterstützung von Produktvarianten bei der SAP-Produktionsplanung kombiniert.

Der für Deutschland typische Aufbaumodell einer Wasserversorgungs- und Kanalisationsanlage in mehrgeschossigen Gebäuden basiert auf vorheriger Vorbereitung der fertigen Segmente, sog. Register (z. B. im Produktionswerk von TECE in Strzelin), gemäß genauer Ingenieur- und Materialspezifikation und anschließend auf deren schneller Zusammenfügung auf der Baustelle. Die jeweiligen Module, im Einklang mit der Kundenspezifikation, sind direkt im SAP-System definiert, wo Bildschirm für Bildschirm alle Elemente ausgewählt werden – vom Querschnitt der Kanalisationsrohre bis zum Spülkastenmodell. Das System unterstützt den das Segment konfigurierenden Anwender, indem Auswahllisten, Varianten technischer Lösungen oder Tipps zur Verfügung gestellt werden.

Auf Grundlage der fertigen Produktspezifikation im SAP-System werden ein Verkaufsauftrag und anschließend die Rechnung nach dem Intercompany-Szenario generiert.

In der erweiterten Variante wurde das Standard-Intercompany-Szenario mit der Funktionalität der Unterstützung von Produktvarianten bei der SAP-Produktionsplanung kombiniert.

Lagerverwaltung

Die Verwaltung der Lagerwirtschaft war nicht vom SAP-Unternehmens-Template erfasst. Aus diesem Grund galten die Arbeiten aus diesem Bereich nicht als Rollout, sondern als klassisches SAP WM Implementierungsprojekt. Im Rahmen der Arbeiten wurde das SAP WM System im Fertigproduktlager der Firma TECE Polska und im Lager zur Produktionsversorgung der Firma TPS in Betrieb genommen.

Die Hauptvoraussetzung der SAP WM Implementierung bei TPS war die Beibehaltung der ausgearbeiteten und mit den Kanban-Karten optimierten Materialflüsse. Hingegen bestand bei der TECE die größte Herausforderung für WMS darin, eine effiziente Realisierung der Lagerprozesse unter Einhaltung der Flexibilität bei den Beziehungen mit den Endkunden, unter anderem die Möglichkeit des mehrmaligen Nachbestellung von Waren durch die Kunden zu gewährleisten.

Bei TECE bestand die größte Herausforderung für WMS darin, eine effiziente Realisierung der Lagerprozesse unter Einhaltung der Flexibilität bei den Beziehungen mit den Endkunden zu gewährleisten.

In beiden Firmen galt ein Ansatz, der eine allmähliche Evolution des bisherigen Geschäftsmodells und Verbesserung der Performance von Prozessen durch Einsatz der SAP WM Mechanismen voraussah.

Gemäß den im Konzern erarbeiteten Voraussetzungen für die SAP-Lösungen kamen bei der Implementierung von WM-Tools, soweit dies möglich war, Standardsystemlösungen zum Einsatz.

Derzeit werden alle Lagerprozesse, sowohl für Hoch-, als auch für Tiefregale über SAP WM abgewickelt. Lagerbewegungen wie Annahmen und Ausgaben von Materialien werden ganzheitlich über Mobilgeräte (Lesegeräte) unterstützt, die mit dem SAP-System voll integriert sind und online zusammenarbeiten. Zur Unterstützung von Funkterminals kam die ITS-Technologie zum Einsatz. Zudem wurden im Rahmen dieser Technologie einige Schlüsseltransaktionen im Bereich der Funkterminals hinzufügt. Dazu zählen die Unterstützung des zweiphasigen Pickings, Dekonsolidierung von eingehenden mit Blick SAP- und Warendokumente gemischten Paletten wie auch die Unterstützung der Ausgabe von Materialien für die Produktion.

Die ausgearbeitete Lösung zur Lagerunterstützung ist das Ergebnis enger Zusammenarbeit der Lagerleiter und SAP-Berater bei TECE und SNP, deren Aufgabe darin bestand, eine nahtlose Einbindung und Integration über das SAP-System des neuen Funktionsbereichs zu gewährleisten.

Neben der Optimierung der Materialflüsse und Einhaltung der Kundenserviceflexibilität wurde das Augenmerk auf die Ergonomie der Arbeit mit der Lösung und zwar nicht nur für die Lagerarbeiter gelegt.

Als ein Beispiel derartiger Aktivitäten gilt die Vereinfachung der Verkaufsunterstützung für die Handelsvertreter. Sie agieren im ganzen Land und sind für verkaufsfördernde Zwecke mit Unterputzsets zur Produktpräsentation ausgestattet. Nach der Übergabe an den Mitarbeiter ist das Set weiterhin im System als Lagerbestand sichtbar (als mobiles Lager des Handelsvertreters). Wenn der Kunde am Direktkauf des jeweiligen Exemplars interessiert ist (und dies geschieht häufig), kann der Verkäufer dies direkt, ohne notwendige Rücknahme des Sets aus dem Lagerbestand und ohne des Verkaufs in einem weiteren Schritt tun (wie dies zuvor der Fall war).

Ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Lagerverwaltung war die Nützlichkeitsanalyse des erweiterten SAP EWM Moduls, dessen Implementierungspläne sich auf das Zentrallager der Firma in Deutschland und auf die im SAP-System bestehenden Standorte erstrecken würden. Sollte die Voranalyse potentielle Vorteile aus dem EWM-Gebrauch belegen, so wird die TECE-Gruppe mit der Implementierung dieser Lösung im ersten Quartal 2017 beginnen.

Finanzen und Controlling im SAP-System

Neben den Gegebenheiten des polnischen Rechnungslegungsgesetzes basierte die Implementierung im Bereich der Buchhaltung auf einem klassischen Rollout und beide Wirtschaftsunternehmen wurden in den bestehenden Kontenplan einbezogen. Mit der Zusammenarbeit der SNP-Berater wurde eine Schnittstelle zur Verbindung des SAP-Systems mit dem Zahlungssystem in der Bank entwickelt. Die Firma TPS, wie jede Produktionsfirma, verfügt über ein extrem ausgebautes Lieferantennetz und die derzeit verfügbare Möglichkeit zur Inanspruchnahme automatischer Zahlungen verringerte deutlich die notwendige Stundenanzahl zur Realisierung dieses Prozesses. Die meisten Einkaufs-und Verkaufstransaktionen erfolgen in einer Fremdwährung. Die Implementierung in der SAP-Produktionsinstanz des eigens erarbeiteten Tools namens SNP EasyExchangeRates zur automatischen Übernahme von Währungskursen der polnischen Nationalbank ins SAP-System entzog den Anwendern die notwendige manuelle Eingabe der Währungskurse gemäß der von der polnischen Nationalbank veröffentlichten Tabelle.

Im Bereich des Controllings wurde in der Produktionsfirma TPS Prozesse zur Kostenplanung, Berechnung mit quantitativer Struktur und ein umfassendes Modul der monatlichen Kostenabrechnung eingeführt.

 

Die Verwendung in der TECE-Gruppe eines Kontenplanmodells machte eine einfache Konsolidierung von Daten und Erstellung von Finanzberichten auf Grundlage von SAP-Daten möglich.

Im Bereich des Controllings wurde in der Produktionsfirma TPS Prozesse zur Kostenplanung, Berechnung mit quantitativer Struktur und ein umfassendes Modul der monatlichen Kostenabrechnung eingeführt. Aufgrund der Ergänzung von Daten auf den FI-Konten im SAP-System um monatliche Wertepläne mit Aufteilung in Kostenarten und Kostenstellen erhielt die Geschäftsführung ein Tool zur Berichterstattung der Budgetrealisierung.

Auf Grundlage bestehender Materialspezifikationen und technologischer Marschrouten werden die Produktionsmaterialien regelmäßig bewertet. Das Ergebnis einer derartigen Berechnung wurde im SAP-System als Standardpreis zur direkten Präsentation der erfassten Kosten gespeichert. Mit der präzisen Erfassung von Kostenarten in den Kostenstellen erhielt die Produktionsfirma ein Tool zur detaillierten Analyse der geplanten Belastungen durch Produktionsaufträge gegenüber den tatsächlich getragenen Kosten. Am Monatsende berechnet das SAP-System die Abweichungen bei den Produktionsaktivitäten zwischen den Maßnahmen gemäß festgelegtem und geplantem Preis gegenüber den tatsächlich getragenen Kosten in der Produktionskostenstelle. Diese Abweichungen werden pro Produkt abgerechnet, wodurch der Herstellungspreis der Realität angepasst wird.

Im Einklang mit Prozesses und unter Berücksichtigung der Spezifik

Seit Beginn 2016 arbeiten bereits beide TECE-Gesellschaften in Polen unter Anwendung der integrierten SAP-Umgebung, einschließlich der Schlüsselbereiche der Geschäftstätigkeit. Die enorme Einbindung aller Parteien in die Projektarbeiten führte zum nahtlosen Wechsel zum neuen System.

Die Berichterstattungstools FI/CO ermöglichen laufende Berichterstattung von Produktionskosten und die Rentabilitätsanalyse. Die Betreuung der Kunden im Modul SAP SD ermöglicht die Verwaltung der Nachfrage unter Berücksichtigung der Kundenprognosen und reibungslose Abwicklung von Aufträgen. Die Modellierung der Intercompany-Abrechnungsszenarien wirkte sich nicht nur auf die Optimierung der Abrechnungen innerhalb der Gruppe, sondern auch auf die Verbesserung der Kundenbeziehungen aufgrund größerer Termintreue bei Lieferungen.

Die Einbindung der polnischen Niederlassung in das konzerneigene Managementsystem ermöglichte die Ausführung von Aufgaben im Einklang mit den im Konzern implementierten Prozessen, jedoch unter Berücksichtigung der spezifischen Funktionsweise in der lokalen Gesellschaft.

TECE sp. z o.o. ist Hersteller und Vertreiber von innovativen Produkten im Bereich der Sanitär- und Heizungstechnik, welches auf die Produktion von hochwertigen Installationssystemen für Industrie- und Allgemeinbauanlagen spezialisiert ist. TECE Polska, mit Sitz in Strzelin, ist eines von vielen europäischen Niederlassungen im Rahmen der TECE-Gruppe. Derzeit verfügt die TECE-Gruppe über 36 Niederlassungen in Europa, einschließlich des gesamten Gebiets des alten Kontinents wie auch Dutzende Vertretungen in den übrigen fünf Kontinenten (Süd- und Nordamerika, Afrika, Asien und Australien). TECE ist auf dem Markt für Sanitär- und Heizungsanlagen für hochwertige Markenprodukte bestens bekannt.

Andere Sprachversion des Case Study sehen

Dieser Inhalt steht in einer anderen Sprache zur Verfügung.

Das Case Study sehen - Polnisch

Das Case Study sehen - Englisch

Teilen

Unsere Referenzen

Whitepapers

News

Kontaktformular





  1. Personenbezogene Daten werden gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a) der Verordnung (EU) Nr. 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 verarbeitet. - die allgemeine Verordnung über den Schutz personenbezogener Daten.
  2. Der Verwalter der personenbezogenen Daten ist SNP Poland Sp. z o.o. mit Sitz in Złotniki, ul. Krzemowa 1 62-002 Suchy Las. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten: dpo.pl@snpgroup.com.
  3. Die Einwilligung in die Verarbeitung der Daten ist freiwillig, aber für die Kontaktaufnahme notwendig. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden, unbeschadet der Rechtmäßigkeit der Verarbeitung, die auf der Grundlage der Einwilligung vor ihrem Widerruf vorgenommen wurde.
  4. Die Daten werden für die oben genannten Zwecke und bis zum Widerruf dieser Einwilligung verarbeitet, und nur ausgewählte Personen mit der entsprechenden Berechtigung zur Verarbeitung der Daten haben Zugang zu den Daten.
  5. Jede Person, die personenbezogene Daten eingibt, hat das Recht auf Zugang und Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, das Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung und Übermittlung von Daten, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung und das Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung, das Recht auf Datenübermittlung.
  6. Jede Person, deren Daten verarbeitet werden, hat das Recht, eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde einzureichen, die der Präsident des Amtes zum Schutz personenbezogener Daten ist (ul. Stawki 2, 00-193 Warszawa).
  7. Personenbezogene Daten können anderen Unternehmen der Kapitalgruppe, zu der SNP Poland Sp. z o.o. gehört, zur Verfügung gestellt werden. – die sich auch außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums befinden, zu Marketingzwecken. SNP Polen stellt sicher, dass die diesen Unternehmen zur Verfügung gestellten Daten ordnungsgemäß geschützt sind, und die Person, deren Daten verarbeitet werden, hat das Recht, eine Kopie der bereitgestellten Daten und Informationen über den Ort der Datenübermittlung zu erhalten.

Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an

E-mail: office.pl@snpgroup.com
Tel.: +48 61 827 7000

SNP Poland Sp. z o.o.

Hauptsitz:
Złotniki, ul. Krzemowa 1
62-002 Suchy Las bei Posen, Polen

Wie können wir helfen?
Schreiben Sie uns
Senden Sie E-mail
Rufen Sie an





  1. Personenbezogene Daten werden gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a) der Verordnung (EU) Nr. 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 verarbeitet. - die allgemeine Verordnung über den Schutz personenbezogener Daten.
  2. Der Verwalter der personenbezogenen Daten ist SNP Poland Sp. z o.o. mit Sitz in Złotniki, ul. Krzemowa 1 62-002 Suchy Las. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten: dpo.pl@snpgroup.com.
  3. Die Einwilligung in die Verarbeitung der Daten ist freiwillig, aber für die Kontaktaufnahme notwendig. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden, unbeschadet der Rechtmäßigkeit der Verarbeitung, die auf der Grundlage der Einwilligung vor ihrem Widerruf vorgenommen wurde.
  4. Die Daten werden für die oben genannten Zwecke und bis zum Widerruf dieser Einwilligung verarbeitet, und nur ausgewählte Personen mit der entsprechenden Berechtigung zur Verarbeitung der Daten haben Zugang zu den Daten.
  5. Jede Person, die personenbezogene Daten eingibt, hat das Recht auf Zugang und Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, das Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung und Übermittlung von Daten, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung und das Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung, das Recht auf Datenübermittlung.
  6. Jede Person, deren Daten verarbeitet werden, hat das Recht, eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde einzureichen, die der Präsident des Amtes zum Schutz personenbezogener Daten ist (ul. Stawki 2, 00-193 Warszawa).
  7. Personenbezogene Daten können anderen Unternehmen der Kapitalgruppe, zu der SNP Poland Sp. z o.o. gehört, zur Verfügung gestellt werden. – die sich auch außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums befinden, zu Marketingzwecken. SNP Polen stellt sicher, dass die diesen Unternehmen zur Verfügung gestellten Daten ordnungsgemäß geschützt sind, und die Person, deren Daten verarbeitet werden, hat das Recht, eine Kopie der bereitgestellten Daten und Informationen über den Ort der Datenübermittlung zu erhalten.

Allgemeiner Ansprechpartner für das Unternehmen
office.pl@snpgroup.com

Eine Frage zu Produkten und Dienstleistungen
info.pl@snpgroup.com

Frage zu Arbeit und Praktika
kariera@snpgroup.com

+48 61 827 70 00

Das Büro ist geöffnet
von Montag bis Freitag
von 8:00 bis 17:00 Uhr